So werden Dalits diskriminiert

Indien: Manuelle Latrinenreinigerin bei der Arbeit.
Foto ©: Jakob Carlsen/IDSN
  • Öffentliche Demütigungen, z.B. durch Ablegen von Müll und Tierkadavern vor den Haustüren von Dalits
  • soziale und räumliche Ausgrenzung an öffentlichen Plätzen, z.B. Verweigerung des Zutritts zu Tempeln und Bädern, separate Essensplätze, separate Gläser in Teehäusern der Dörfer
  • Schuldknechtschaft
  • Manuelle Entsorgung von Fäkalien/Latrinenreinigung 
  • Diskriminierungen am Arbeitsplatz und Zahlung geringerer Löhne
  • Diskriminierungen in Schulen
  • Kein Zugang zu öffentlichen Ressourcen und Dienstleistungen des Dorfes, z.B. Brunnen und Quellen
    (Quelle: Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt)
  • Auf dem Land leben mehr als 31% der Dalits unterhalb der Armutsgrenze. Im Vergleich zu anderen benachteiligten Bevölkerungsgruppen ist das eine hohe Zahl.
  • In 14% der indischen Dörfer werden Dalits davon abgehalten, Ämter zu betreten.
  • In 38% der öffentlichen Schulen in Indien dürfen Dalit-Kinder nicht gemeinsam mit Angehörigen dominanter Kasten zu Mittag essen.
  • In 48% der indischen Dörfer dürfen Dalits keine öffentlichen Wasserquellen benutzen.
    (Quelle: National Campaign on Dalit Human Rights)